Globale Lieferketten stehen unter Druck – 2025 war für die Verpackungsindustrie der Wendepunkt. Zölle sind längst kein Randthema mehr. Sie haben sich zum dominanten Risiko für Führungsteams entwickelt. Über 90 % der CEOs der Branche nannten sie 2025 als externen Top-Risikofaktor – noch vor Inflation, Regulierung oder Rezession.
Doch das wahre Problem liegt tiefer: Zölle erhöhen nicht nur Kosten – sie verändern, wie Unternehmen planen, produzieren und investieren.
In unserem aktuellen Whitepaper „Zölle als Stresstest“ analysieren wir, wie führende Unternehmen auf diese neue Realität reagieren – und welche strukturellen Antworten jetzt den Unterschied machen.
Was die Branche verändert – und wie Marktführer reagieren
Die Reaktion der Verpackungsindustrie auf die Zolldynamik 2025 war nicht defensiv – sondern transformativ. Während handelspolitische Entscheidungen immer unvorhersehbarer wurden, begannen führende Unternehmen, ihre Steuerungslogiken neu zu denken. Nicht Effizienz allein, sondern strukturelle Resilienz rückte in den Fokus: durch regionale Lieferketten, strategisch gesteuerte Investitionen und deutlich höhere operative Geschwindigkeit.
Unternehmen wie Avery Dennison, Mativ und Graphic Packaging zeigen, dass Local-for-Local-Modelle weit mehr leisten als Schutz: Sie ermöglichen schnellere Preisreaktionen, kürzere Lieferzeiten und stabilere Nachfrage – selbst in volatilen Märkten. Gleichzeitig entstehen durch redundante Sourcing-Strukturen und vorausschauende Szenarioplanung neue Handlungsspielräume.
Die Folge ist eine neue Definition von operativer Exzellenz – eine, die auf Nähe, Agilität und Widerstandsfähigkeit basiert.
Warum das jetzt relevant ist
Wer in Strategie, Operations oder Transformation in der Verpackungs- oder Fertigungsindustrie tätig ist, sollte sich 2026 mit einer klaren Frage beschäftigen:
Ist mein Operating Model gebaut für Unsicherheit – oder nur für Effizienz?
Konkrete Strategien, echte Unternehmensbeispiele und ein operatives Playbook für mehr Resilienz.





