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Transparente und logische Standards sorgen für eine einheitliche Personalbesetzung in den Werken und liefern messbare Auswirkungen auf das Geschäft

Process Industries

Case

Ein etablierter globaler B2B-Verpackungshersteller verfügte über nur geringe Transparenz hinsichtlich Personalbestand und Personalkosten in seinen europäischen Werken. Dies verlangsamte die Budgetierung und schränkte Produktivitätsverbesserungen ein. Treiber der Personalbesetzung waren nur begrenzt nachvollziehbar, Benchmarks schwer zu definieren und Zielbesetzungen häufig Gegenstand von Diskussionen – was die Steuerung der Produktivität gefährdete. Gleichzeitig war Personalplanung ein sensibles Thema und traditionell in der Verantwortung der Werkleiter. 

Aufbauend auf einer erfolgreichen Übung in Nordamerika wurde TTE gebeten, einen bewährten Ansatz in Europa zu wiederholen, der eine rigorose Datenanalyse mit einer intensiven Beteiligung der Interessengruppen verbindet. Gemeinsam mit den EU-Betriebs-, Personal-, Finanz- und Werksleitern entwickelte TTE ein transparentes, standardisiertes Personalmodell für alle europäischen Standorte. Das Ergebnis war ein faires Benchmarking, abgestimmte Ziel-Personalquoten und eine solide, faktenbasierte Grundlage für Produktivitätsverbesserungen - verankert durch ein starkes Mitdenken und Mitgestalten auf allen Ebenen, von der Vorstandsebene bis zur Produktion.

We drove - The Strategy Hattrick

Strategic Clarity
Gemeinsam mit dem Senior Leadership Team sowie Operations, HR und Finance übersetzten wir die Ambition der „Harmonisierung der Personalbesetzung“ in einen klaren Zielzustand: standardisierte Personalbesetzungsquoten je operativer Aktivität, basierend auf transparenten und vergleichbaren Besetzungstreibern. Dabei wurden klare Entscheidungen zu einheitlichen Standards für alle europäischen Werke getroffen, unter Berücksichtigung lokaler Besonderheiten.

Execution that sticks
Von Beginn an wurden die Werkleiter und ihre lokalen Managementteams vollständig in den Prozess eingebunden – von der Datenerhebung bis zur finalen Entscheidungsfindung. In enger Zusammenarbeit mit den Werkleitern, ihren Teams und lokalen Fachexperten diskutierten wir den Ansatz, erhoben Daten im Rahmen von Vor-Ort-Besuchen, validierten Annahmen und bauten eine objektive Benchmarking-Datenbasis auf. In einem gemeinsamen Abschlussworkshop mit Werkleitern und dem Senior Leadership Team wurden Ziel-Besetzungen verabschiedet und konkrete Maßnahmen definiert – für klare Ausrichtung und nachhaltiges Commitment.

Co-Creation for real buy-in
Neben dem Senior Leadership Team waren Produktionsleiter, Werkleiter und ihre Teams sowie lokale HR- und Finance-Funktionen intensiv eingebunden. Die Verantwortung verlagerte sich von „lokal auferlegten Zielvorgaben“ hin zu gemeinsam vereinbarten Standards – aufgebaut auf Fakten, Peer-Austausch und einer transparenten Diskussion von Zielkonflikten.

Growth & Value

Das Projekt schuf auf mehreren Ebenen signifikanten Mehrwert. Auf der geschäftlichen Ebene ermöglichten transparente Benchmarks eine gezielte Optimierung der Personalbesetzung und Produktivitätssteigerungen, was zu Kosteneinsparungen von über 25 Mio. € sowie einer Produktivitätssteigerung von mehr als 15 % führte. Organisatorisch etablierte die Gruppe eine gemeinsame Sprache und einheitliche Standards für Personalplanung in ganz Europa, wodurch Budgetierungsprozesse deutlich beschleunigt und die Kostenkontrolle gestärkt wurden. Auf Mitarbeiterebene erhöhte der Co-Creation-Ansatz die Akzeptanz sensibler Personalentscheidungen, förderte standortübergreifendes Lernen und stärkte das Vertrauen der Werkleiter, Produktivität faktenbasiert statt verhandlungsgetrieben zu steuern. Zukünftig basieren Personalentscheidungen auf klaren Standards und Fakten – nicht auf subjektiven Einschätzungen.

With These People 

Die Initiative wurde gemeinsam von der globalen und europäischen Führung verantwortet, mit starker Einbindung von Operations, HR, Finance, Produktionsleitern und Werkleitern. Die Zusammenarbeit war praxisnah und intensiv: zweiwöchentliche Status-Calls, monatliche Steering Committees, Vor-Ort-Besuche in allen Werken sowie ein interaktiver Abschlussworkshop mit dem Senior Leadership Team und den Werkleitern. Dieses Setup stellte Transparenz, gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Verantwortung sicher – und machte ein sensibles Thema zu einer gemeinschaftlich getragenen Initiative mit klarem geschäftlichem Impact.

The results we achieved together

>€25m

Kosteneinsparungen


>15%

Produktivitätssteigerung


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