Mehr Profitabilität durch ein schlankeres Portfolio und klarere Kundenfokussierung
Process Industries
Case
Der Kunde war mit hohen Ineffizienzen konfrontiert, die sich negativ auf das EBITDA auswirkten. Daher wurden wir gebeten, das Produktportfolio zu straffen, um die Komplexität zu reduzieren und den Kundenservice anzupassen, was zu einer höheren Rentabilität führt.
Projektumfang
Industrie: Chemikalien
Unternehmensgröße: 3.000 Mitarbeiter
Dauer des Projekts: 3 Monate
Vorgehen
Unser Ansatz war in drei verschiedene Phasen unterteilt, die eine schlanke, aber ganzheitliche Analyse sowohl des Produktportfolios als auch des Kundenstamms ermöglichten. Durch die enge Zusammenarbeit mit unserem Kunden über verschiedene Hierarchieebenen hinweg konnten wir eine rasche Wertschöpfung erzielen.
Phase 1: Top-down-Analyse
Produktpalette:
Wir haben die Rentabilität des Produktportfolios eingehend analysiert, indem wir die interne Kostenrechnung überarbeitet und ein Analysetool eingeführt haben, mit dem wir kritische Produkte identifizieren konnten.
Kundenstamm:
Wir kategorisierten die Kunden nach ihrer Rentabilität, ihrem Umsatzvolumen und ihrer CAGR. Die Kunden, die unter den vordefinierten Schwellenwerten lagen, wurden weiter analysiert.
Phase 2: Bottom-up-Validierung
Produktpalette:
Gemeinsam mit Produktexperten und im Rahmen der Top-Down-Analyse haben wir Produktmaßnahmen definiert, die sich darauf konzentrieren, welche Produkte beibehalten, welche Produkte optimiert und welche Produkte aus dem Portfolio gestrichen werden sollen.
Kundenstamm:
Wir haben die Vertriebskanäle gemeinsam vereinfacht und sie nach Kundensegmenten in die drei Kategorien Direktvertrieb, Innendienst und indirekte Vertriebskanäle eingeteilt.
Phase 3: Umsetzung
Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den Top-Down- und Bottom-Up-Analysen definierten wir einen Implementierungsfahrplan, der das Onboarding der verantwortlichen Stakeholder sowohl für das Produktportfolio als auch für die kundenbezogenen Streams beinhaltete.
Ergebnis
- Konsolidierung und Optimierung des Produktportfolios durch 15%
- Verringerung der Zahl der über Direktvertriebskanäle betreuten Kunden um 40% bei gleichbleibenden Einnahmen
- Identifizierung des zukünftigen Wachstumspotenzials auf Produkt- und Kundenebene
- Ermöglichte Rentabilitätssteigerung und Bestandsreduzierung
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