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Von Risiko zu Resilienz: Wie ein internationales Verpackungsunternehmen auf die Energiekrise reagiert hat

Process Industries

Fall

Während des Gasversorgungsschocks beauftragte uns ein Verpackungshersteller mit der Entwicklung kurzfristiger Szenarien zur Vorbereitung auf langfristige Unsicherheiten. Unser strategischer Ansatz zielte darauf ab, die Auswirkungen der aktuellen Unterbrechung abzumildern und gleichzeitig in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Akteuren die Widerstandsfähigkeit gegen mögliche künftige Schocks zu stärken.

Projektumfang

Industrie: Verpackung

Unternehmensgröße: 3.000 Mitarbeiter

Dauer des Projekts: 3 Monate

Ansatz

Der Kunde beauftragte uns mit der Entwicklung eines strategischen Plans, um sich gegen einen möglichen Gasausfall zu wappnen, der einen gleichzeitigen Produktionsstillstand verursachen könnte. Unter Berücksichtigung der Dringlichkeit der Situation war unser Ansatz darauf ausgelegt, potenzielle Risiken im gesamten Produktions- und Logistiknetz effizient und umfassend anzugehen.

Während des gesamten Prozesses beobachteten wir täglich den Energieverbrauchsmarkt und die Ankündigungen der Regierung. Auf diese Weise waren wir in der Lage, auf Veränderungen oder potenzielle Gefahren zu achten und den Kunden über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

Phase 1: Systematische Identifizierung von Risiken
Die Grundlage des robusten Krisenmanagementplans war die Ermittlung potenzieller Risiken, die sich auf den Betrieb auswirken könnten. Die Gewinnung eines umfassenden Überblicks über die aktuelle Situation und die Sammlung relevanter Informationen waren entscheidend für die Festlegung der nächsten Schritte und Maßnahmen.

Phase 2: Priorisierte Risiken und Einrichtungsszenarien
Nach der Identifizierung potenzieller Risiken führten wir eine gründliche Risikobewertung und Auswirkungsanalyse durch, um die Wahrscheinlichkeit und die potenziellen Auswirkungen jedes Risikos zu ermitteln. So konnten wir Prioritäten setzen und gezielte Szenarien entwickeln, um die kritischsten Risiken anzugehen.

Phase 3: Fahrplan für Abhilfemaßnahmen und Notfallplan
Auf der Grundlage der Ergebnisse der Risikobewertung und der Szenarienplanung wurde ein robuster Notfallplan entwickelt. Der Plan umfasste kurz- und langfristige Maßnahmen, mit denen die kritischsten Risiken wirksam angegangen werden sollten und die eine effiziente Reaktion in Krisenzeiten ermöglichen.

Phase 4: Verfolgung der Fortschritte/ Ergreifen von Maßnahmen, falls erforderlich
Um eine kontinuierliche Widerstandsfähigkeit gegenüber potenziellen Energierückgängen zu gewährleisten, war eine kontinuierliche Überwachung der Energiesituation unerlässlich, und alle notwendigen Anpassungen des Risikomanagementplans wurden entsprechend vorgenommen. Dank dieses strategischen Ansatzes war das Unternehmen in der Lage, potenziellen Störungen zuvorzukommen und auf die sich verändernden Umstände zu reagieren.

Ergebnis

  • Strategische Szenariobewertung und Auswirkungsplanung zur proaktiven Bewältigung potenzieller Störungen durch Bewertung ihrer Wahrscheinlichkeit und potenziellen Auswirkungen
  • Ein umfassender Notfallplan, der Maßnahmen zur Schadensbegrenzung für jeden Funktionsbereich enthält, gewährleistet die Geschäftskontinuität in Krisenzeiten.
  • Ein wirksamer Kommunikationsplan zur Steuerung der Wahrnehmung interner und externer Interessengruppen
  • Ein Finanzmodell, das die potenziellen Auswirkungen verschiedener Szenarien auf die aktuelle Finanzlage abschätzt, ermöglicht eine fundierte Entscheidungsfindung und Risikominderung
  • Langfristiger Leitfaden für eine nachhaltige Integration der Risikobewertung in die täglichen Prozesse