TTE Strategy ist die #1 mittelständische Strategieberatung 2020 laut WiWo

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Lars Linnekogel
Lars
Linnekogel

Mit dieser Business-Strategie navigieren Sie sicher durch jede Krise

05.05.2020
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Historisch betrachtet, wird unser Wirtschaftsgeschehen etwa alle acht bis zehn Jahre von einer Krise erschüttert. Doch hat uns das auf die aktuelle Krise vorbereitet? 

Für viele Unternehmen lautet die Antwort: nein. Statt überlegt zu handeln, verharren die einen in Schockstarre, während andere panischen Aktionismus betreiben. Beides ist nicht zielführend.

Ihr Job als C-Level ist es jetzt, das eigene Unternehmen durch diese unsichere Zeit zu steuern, jedoch auch Kunden und Partnern verlässlich zur Seite zu stehen. Abwarten, bis der Sturm vorüber zieht und „Business As Usual“ sind daher einfach keine Optionen.

Stattdessen ist es Zeit für besonnene Überlegungen und entschlossenes Handeln auf Basis eines soliden Masterplans. Was Sie in Zeiten wie diesen vor allem brauchen, ist eine agile Business-Strategie. Wir zeigen Ihnen, welche Fragen und Tools Sie dabei weiterbringen.

3 goldene Regeln für Krisenzeiten

Ihre Business-Strategie hat Sie bis hierher gebracht. Doch nun ist alles anders und sie braucht ein Make-over.

Dafür sollten Sie sich unbedingt ein Crisis-Team zusammenstellen, das alle Maßnahmen koordiniert. Denn wenn alle Fäden an einem Ort zusammenlaufen, fördern Sie Synergien, Quick Wins und die generelle Entscheidungskraft in dieser entscheidenden Phase.

Haben Sie bereits vor der Corona ein PMO etabliert, können Sie dieses nun für die Krisenkoordination nutzen. Die folgenden Fragen und Antworten machen Ihre Strategie krisenfest.

Was kann ich sofort machen? Immediate Crisis Response 

In der ersten Phase einer Krise geht es darum, Ihr Unternehmen zu stabilisieren und auf die veränderten Bedingungen zu reagieren.

Die Welt hat sich über Nacht geändert? Unterbrechen Sie Ihr Projekt-Tagesgeschäft, um sich einen Überblick zu verschaffen. Richten Sie dabei den Fokus auf Business Resilience und Financial Stability:

  • Prio 1: Wie können wir die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und Kunden sicherstellen? Identifizieren und beheben Sie, soweit möglich, die Risikofaktoren.
  • Wie sind wir finanziell aufgestellt? Überprüfen Sie Ihren Cash Flow und stellen Sie mögliche Maßnahmen zusammen: Hilfen und Kredite beantragen, den Sales Cycle verkürzen sowie Kosten senken.
  • Erlaubt unsere Supply Chain eine weitere Produktion und wenn ja, wie lange noch? Welche Arbeitsweisen und Prozesse funktionieren nicht mehr und müssen umgestellt werden? Erstellen Sie eine konkrete Liste und identifizieren Sie die Bottlenecks.

Was ist jetzt wirklich wichtig? Repriorisierung

Bewerten Sie Ihre laufenden und geplanten strategischen Projekte neu. Dabei passen Sie Ihre Business-Strategie an die neue Ausgangssituation an, vor die die Krise Sie gestellt hat. Ihre Kriterien dabei:

Dringlichkeit

  • Was liefert Cash?
  • Was löst unsere aktuellen Probleme?
  • Was löst die aktuellen Probleme unserer Partner oder Kunden?
  • Was ist trotz Krise weiterhin für unser Unternehmen relevant?

Machbarkeit

  • Wie aufwendig wird das Projekt?
  • Welche Ressourcen (Mitarbeiter, Wissen, Zeit, Technologie, Material) stehen zur Verfügung?

Dringend und machbar: In diese Kategorie fallen alle Projekte, die das Unternehmen inmitten der Krise voran bringen und für die nötige Ressourcen bereit stehen. Setzen Sie diese mit aller Kraft und mit höchster Priorität um.

Dringend und schwer machbar: Für manche Probleme müssen Lösungen her, auch wenn dafür besondere Anstrengungen nötig sind. Out-of-the-Box-Denken eröffnet neue Perspektiven in festgefahrenen Situationen.

Weniger dringend, aber machbar: Checken Sie Ihre Ressourcen und setzen Sie diese Projekte mit zweiter Priorität um, solange das Ihre eiligen Vorhaben nicht behindert.

Weniger dringend und schwer machbar: Hier dürfen Sie ruhig radikal vorgehen. Beenden Sie alle Projekte, die in der Krise und der Zeit danach wenig relevant erscheinen und nur mit hohem Einsatz umgesetzt werden können. Ihre bisherige Arbeit hier ist nicht verloren. Sie können sie bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen.

Best Practice: Repriorisierung in der Krise

Der schwäbische Textilhersteller Trigema stand kurz davor Kurzarbeit anzumelden. Dann kündigte er an, auf die Produktion von Gesichtsmasken umzustellen.

Gesichtsmasken – das war für dieses Unternehmen eine sehr gute Antwort auf die oben genannten Fragen. Es liefert Cash, es löst so aktuelle Probleme des Unternehmens und der Kunden und das Verarbeiten von Stoff als Kerngeschäft bleibt erhalten. Außerdem waren die Ressourcen (Nähmaschinen, Stoffe, Arbeiter) vorhanden, was die Machbarkeit erhöht.

Kurzum: Dieses Projekt fällt in das erste Feld der Matrix: Dringend UND machbar. Also war es folgerichtig, das neue Produkt mit höchste Priorität auf den Markt zu bringen. Andere strategische Projekte, etwa eine neue Bekleidungskollektion, stehen hinten an.

Was wird in Zukunft wichtig? Rebound-Strategie 

Irgendwann wird die Welt einen wirksamen Impfstoff oder eine Behandlung für Covid-19 entwickeln. Erst dann beginnt die Zukunft.

Auch wir haben leider keine Glaskugel, doch so viel ist klar: Die Krise wird die Welt verändert zurücklassen. Manche Wettbewerber sind ausgeschieden, neue Nischen haben sich eröffnet. Sie können in allen Bereichen von Geschäftsabläufen über Konsumentenverhalten bis zu Lieferketten mit drastischen Änderungen rechnen.

Jetzt ist eine gute Zeit, um mutig voranzugehen und sich einen neuen Platz in Ihrem Markt oder angrenzenden Märkten zu sichern. Eine Krise wie die aktuelle setzt eine große Mengen an Energie frei, die Sie für die Veränderung und Weiterentwicklung Ihres Unternehmens nutzen sollten.

Halten Sie die Augen offen für die kleinen und großen Chancen der Krise. Fragen Sie sich:

  • Wie wird die Welt nach der Krise aussehen?
  • Hat sich das Marktumfeld geändert – gibt es neue Player und Produkte? 
  • Welche neuen Elemente sollten in die Strategie aufgenommen werden, da sich Kundenbedarfe oder das gesellschaftliche Verhalten geändert haben?
  • Welche Veränderungsprozesse in meinem Unternehmen werden durch die Krise begünstigt oder ermöglicht (zum Beispiel die digitale Transformation)?
  • Welche Schwächen im Unternehmen oder in der Strategie hat die Krise offenbart? Was können wir daraus lernen?

Wenn Sie Ihre Antworten gefunden haben, richten Sie Ihre Strategie neu aus und planen Sie schon jetzt die Umsetzung.

TTE – Ihr Partner für turbulente Zeiten

Ihre Business-Strategie wird in der Krise nicht obsolet. Damit sie jedoch zu einem effektiven Tool wird, sollten Unternehmer und Führungskräfte sie flexibel an die Gegebenheiten anpassen. Trauen Sie sich, innerhalb Ihrer Strategie die Prioritäten zu verschieben und mutige Ziele aufzustellen. Dann können Sie die Energie der Krise zu Ihrem Vorteil nutzen.

Wir sind davon überzeugt, dass gerade in Zeiten großer Verunsicherung neue Chancen entstehen. Um sie zu ergreifen, ist entschiedenes Handeln nötig. Wo warten Sie noch ab, statt strategische Schritte einzuleiten?

Unsere Experten aus den Bereichen Strategie und Transformation begleiten Ihre C-Suite durch diese anspruchsvolle Phase. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und wir helfen Ihnen, gerne auch kurzfristig.

 

 



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